Sepktakulärer Schlagabtausch: Heidenheim ringt Bremen einen Punkt ab
Der SV Werder Bremen und der 1. FC Heidenheim 1846 haben sich am 17. Spieltag mit einem 3:3 (1:1) getrennt. Für Bremen trafen Marco Grüll (1., 79.) und Marvin Ducksch (56.), für Heidenheim waren Jan Schöppner (30.), Luca Kerber (61.) und Léo Scienza (90.+5) erfolgreich.
Das Weserstadion war Schauplatz eines wahren Bundesliga-Spektakels zwischen SV Werder Bremen und dem 1. FC Heidenheim 1846. Beide Teams gingen mit positiven Ergebnissen in die Partie: Bremen war seit vier Heimspielen ungeschlagen, während Heidenheim gerade eine zehn Spiele andauernde sieglose Serie beendet hatte. Die Gäste mussten allerdings kurzfristig umplanen, da sich Föhrenbach beim Aufwärmen verletzt hatte.
Blitzstart und frühe Dramen
Die Partie begann mit einem Paukenschlag: In der ersten Minute brachte Marco Grüll die Hausherren in Führung. Der Stürmer nutzte eine Unachtsamkeit in der Heidenheimer Abwehr und vollendete aus elf Metern. Ein schlimmer Start für Heidenheim, die wenig später zudem weitere Verletzungssorgen zu beklagen hatten. Niklas Dorsch musste bereits nach neun Minuten vom Platz, für ihn kam Luca Kerber ins Spiel.
Die Bremer dominierten zunächst das Geschehen, doch Heidenheim fand immer besser in die Partie. In der 30. Minute gelang den Gästen der überraschende Ausgleich: Jan Schöppner zirkelte den Ball nach einem Abpraller von der Strafraumgrenze unhaltbar ins Tor. Das Spiel war nun völlig offen, beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit guten Chancen auf beiden Seiten. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.
Torreigen in der zweiten Hälfte
Nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel richtig Fahrt auf. In der 56. Minute brachte Marvin Ducksch Bremen erneut in Führung. Nach einer starken Vorarbeit von Mitchell Weiser nutzte Ducksch einen Abpraller und traf aus kurzer Distanz. Doch die Freude währte nur kurz: Kerber glich nur fünf Minuten später zum 2:2 aus (61.). Das Spiel wogte nun hin und her, beide Teams suchten die Entscheidung.
In der 79. Minute schien Grüll die Partie zugunsten Bremens zu entscheiden. Nach einem perfekten Pass von Jens Stage vollendete er eiskalt zu seinem zweiten Treffer des Abends. Doch Heidenheim bewies erneut unglaubliche Moral: In der fünften Minute der Nachspielzeit gelang dem eingewechselten Léo Scienza mit einem sehenswerten Freistoß der umjubelte Ausgleich zum 3:3-Endstand.
Spieler des Spiels: Marco Grüll
Grüll war der überragende Akteur des Abends. Mit seinem Blitztor in der ersten Minute stellte er die Weichen früh auf Sieg für Bremen. Auch in der Folge war der Österreicher stets gefährlich und krönte seine Leistung mit dem 3:2 in der 79. Minute. Grüll zeigte sich nicht nur treffsicher, sondern auch laufstark und war mit einer Höchstgeschwindigkeit von 32,41 km/h einer der schnellsten Spieler auf dem Platz. Seine zwei Tore und sein unermüdlicher Einsatz machten ihn zum verdienten Spieler des Spiels.
Bundesliga Match Facts
xGoals: Bremen 2,0 - Heidenheim 1,95
Schnellster Spieler: Paul Wanner (HDH), 33,55 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 3:3 von Léo Scienza (HDH), 4,61 Prozent
Most Pressed Player: Romano Schmid (SVW), 32 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Patrick Mainka (HDH), +5,07
Fantasy Heroes: Marco Grüll (SV Werder Bremen, 319 Punkte), Romano Schmid (SV Werder Bremen, 290), Jan Schöppner (1. FC Heidenheim 1846, 236)
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